Australien 2006
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09.09.06 Kalbarri NP - GPS   27° 44,6' S   114° 08,8' E Google Maps: Campground am Red Bluff

Des Australiers liebstes Hobby - Fischen
Des Australiers liebstes Hobby - Fischen

Kalbarri National Park
Der Kalbarri Nationapark wirbt mit dem Slogan "Kalbarri - you'll love it". Nun ja, verliebt hab ich mich in den Park rund um die Stadt Kalbarri nicht gerade. Es gibt ein paar Schluchten, die der Murchison-River in die Landschaft gegraben hat im nördlichen Teil des Parks und ein paar nette Ausblicke auf die Steilküste im südlichen Teil. Leider hat uns dort auch der Regen wieder eingeholt, so dass wir ein paar Dinge auslassen mussten. Es hätte da noch zwei Lookouts gegeben, ziemlich ab von der Strasse und nur über Piste zu erreichen. Vielleicht waren das ja genau die Höhepunkte...


Schluchten des Murchison Rivers
Schluchten des Murchison Rivers

Kalbarri: Schluchten des Murchison Rivers Google Maps: Ross Graham Lookout am Murchison Rivers
Hier sieht man ein Luftfoto mit zwei der Aussichtspunkte nicht weit von der Hauptstraße entfernt. Alles bequem per Asphalt zu erreichen, rollstuhlgerechte Wege und großzügige Picknick-Plätze. Sah nach Bus-Massentourismus aus: Take your fotos here!


Ross-Graham Lookout
Ross-Graham Lookout

Die Fotos haben wir dann auch gemacht und es ist ja auch ganz nett. Nur wenn man aus dem Karijini Nationalpark kommt, kann dies nicht mehr so sehr beeindrucken.


Hawks Head Lookout
Hawks Head Lookout

Auch den zweiten Lookout Google Maps: Hawks Head Lookout fand ich nicht so sonderlich spektakulär. Es gab auch die Gelegenheit, einen längeren Spaziergang zum Fluss zu machen. Aber da sich das Wetter immer mehr zuzog und wir auch schon recht spät waren, sind wir erst mal nach Kalbarri gefahren, einen Campground suchen.


Red Bluff
Red Bluff

Kalbarri-Küste Google Maps: Eagle Gorge Lookout
Den haben wir auch etwas außerhalb am "Red Bluff" gefunden. Schöner kleiner Campingplatz ganz nah am Strand. Für einen kleinen Strandspaziergang hat es noch gereicht, dann ging der Regen los. Auch hier, wie überall wo Wasser ist, sind jede Menge Aussies dabei ihre Würmer zu baden (zu Angeln). Im Bild sieht man die Fels-Formation, die der Ecke ihren Namen gegeben hat.


Brandung am Red Bluff
Brandung am Red Bluff

Toller Strand mit herrlicher Brandung. Aber es war uns leider zu kalt zum Baden.


Kliffs an der Küste
Kliffs an der Küste

Am nächsten Morgen bei strahlend blauem Himmel (sollte leider nicht lange so bleiben) sind wir dann die Küste nach Süden längs gefahren und haben die anderen Sehenswürdigkeiten des Parks "abgeklappert". Die hatten alle solch klangvolle Namen wie "Rainbow Valley", "Eagle Gorge" oder "Mushroom Rock". War aber einfach nur Steilküste mit Brandung. War schon toll, keine Frage, aber die meisten Punkte mit den tollen Namen sahen alle gleich aus. Mir scheint, da hat man versucht, aus "Wenig" mehrere Touristen-Attraktionen zu machen. Dann haben die Tourbusse wenigstens verschiedene Punkte an denen sie stoppen können.


Island Rock
Island Rock

Einer der schöneren Ausblicke war Island Rock, der kleine von der Küste abgetrennte Felsen vorne im Bild.


Natural Bridge
Natural Bridge

Das andere Highlight war die "Natural Bridge" Google Maps: Lookout südlich der Natural Bridge, ein Felsen, der wahrscheinlich kurz vor der Abtrennung steht und so gerade noch eine Brücke zur Küste bildet.


Känguruhs am Strassenrand
Känguruhs am Strassenrand

Etwas später haben wir dann diese zwei Känguruhs am Strassenrand gesehen, die nicht so recht wußten, ob sie weghüpfen sollten oder lieber bleiben :-).


Ric's Kommentar: Ja, wir sind inzwischen schon etwas verwöhnt, was Natur-Attraktionen betrifft. Wahrscheinlich wären wir begeistert, wenn wir Kalbarri zu Anfang unserer Reise gemacht hätten ;-). Trotzdem, die Steilküste ist schon beeindruckend, wenn auch die zahllosen Aussichtspunkte ein wenig "ermüden": Mit dem Auto auf den Parkplatz, aussteigen, 50-100m auf dem für Rollstuhlfahrer geeigneten Fussweg gehen, Aussicht geniessen und knipsen, zurück zum Auto, dann 1,5 km fahren bis zum nächsten Aussichtspunkt. Oh ja, schön! Aber irgendwie ähnlich wie der vorige...
Die River-Gorges wären sicher gut für ausgedehnte Wanderungen, wenn man ein paar Tage Zeit hat. Hatten wir aber nicht; und die Aussichten: nicht schlecht, aber wer schon mal in Karijini war...
Dafür gibt es hier aber auch tolle Flora und Fauna. Känguruhs laufen hier überall herum (und sind nicht sehr scheu). Und komische Vögel gibt es auch - wie überall, nur eben andere. Aber am besten sind wirklich die Wildblumen, die hier äußerst vielfältig überall blühen - manchmal bis zum Horizont (ist gerade mit die beste Zeit der Wildblumen-Blüte). Und wieder steht ein Auto am Straßenrand. Panne? Nein, Blumen fotografieren :-)

 

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