Karibik 2023
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Mayreau - GPS   12° 38,3' N   61° 23,7' W Karte

Panorama
Saline Bay auf Mayreau

Nach Mayreau

Wir genießen unseren letzten Tag auf Bequia. Am nächsten Tag nehmen wir die Fähre zur Insel Mayreau, werden dort von Dennis abgeholt, und ziehen in Dennis' Hideaway ein. Gleich am nächsten Tag machen wir mit Dennis' Familie eine Schnorcheltour in die Tobago Cays, und sehen viel über und unter Wasser. Nach dem Schnorchel-Trip wollen wir den Abend ruhig ausklingen lassen, aber das wird nichts 😁. Noch einen Drink an Dennis' Bar, zusammen mit seiner Familie, und dann kommen doch noch ein paar Leute vorbei. Dann bringt Dennis plötzlich eine Gitarre, einer der Locals spielt etwas. Bald bringt Dennis dann eine Trommel, und der nächste fängt an zu spielen... Später - wahrscheinlich vom "Lärm" angelockt - kommen noch mehr Leute, Locals und Yachties bunt gemischt. Nun, der Rum-Punsch fließt in Strömen, alle singen mit Dennis die (wohl inoffizielle) Mayreau-Hymne, und es wird seeehr spät 🤪.

Letzter Tag in Bequia

09.02.: Unser letzter Tag auf Bequia. Wir gehen zum letzten Mal den kurzen Weg zum Strand, und schwimmen noch etwas im warmen Meer. Anschließend sind wir bei Francine & Gilles eingeladen, zwei Kanadier, die wir hier kennen gelernt haben, und mit denen wir viel Zeit verbracht haben. Sie hatten uns zu ihrer "Villa" eingeladen, gleich ein Stück die Straße herunter. Dort bekommen wir selbstgemachten Rumpunsch, und diskutieren Ferienpläne - die zwei wollen auch eine Australien-Rundreise machen: Ozean, Outback und Wüste.

Nach diesem netten Treffen gehen wir das letzte Mal essen in Keegan's Strandbar. Die hat sich seit unserer Ankunft stark verändert, zumindest wenn man sie mit einem Foto bei unserer Ankunft vergleicht: Die Schirmdächer wurden abgerissen, ein neues (sturmfesteres) Dach gebaut, eine neue Bar... Noch etwas unfertig, es fehlt noch Farbe und Deko, aber es steht! Die Strandbar war auch während des Umbaus ständig in Betrieb, mit ein paar Einschränkungen, und natürlich reichlich Baulärm, so dass Andrea ab 17:30 Uhr (happy hour) schon mal auf Keegan's eigenes "Motto" auf dem Schild neben der Bar hinweisen musste: "No working during drinking hours". Das gab viel zustimmendes Gelächter 🤣.

Nach dem Essen verabschieden wir uns dann von den Leuten, die wir hier ständig getroffen haben, und natürlich vom Personal, das wir echt liebgewonnen haben - sie waren immer nett und hilfbereit 😊.

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Mit der Fähre nach Mayreau

Mit der Fähre nach Mayreau

10.02.: Wir nehmen die "schnelle" Katamaran-Fähre Jaden Sun nach Mayreau. Geplant waren die Häfen Bequia - Canouan - Mayreau - Union Island, aber schon bei der Abfahrt heiß es, Canouan könne nicht angelaufen werden wegen starkem Schwell an der Pier dort. OK, ist uns recht; so ist Mayreau gleich der erste Stopp nach Bequia.

Morgens fahren wir Taxi mit den Koffern, nach Port Elizabeth, und bald stehen wir dort an der Pier (Bild oben links), wo man auch die Friendship Rose auf ihrem Liegeplatz sehen kann. Dort warten wir auf die Jaden Sun, die bald einläuft, und an der Pier festmacht. Wir steigen ein...

In der Fähre gehen wir in den Passagierraum, wo es fast wie in einem Flugzeug aussieht - aber nur Schwimmwesten unter dem Sitz, keine Sauerstoff-Masken 😉. Später hörten wir von einigen Passagieren, das sei ja ein "schreckliches Geschaukel" gewesen. Nun, ich fand es eigentlich recht entspannt, es war ziemlich ruhig in diesem großen Katamaran - die gestressten Passagiere waren offenbar keine Segler 😄.

Die Fähre landet dann an der Pier der Saline Bay auf Mayreau, wir steigen aus, wie auch die Leute, die nach Canouan wollten, denn in Canouan ist die Welle immer noch zu hoch, und die Fähre kann dort nicht landen. Die Leute müssen halt schauen, ob später noch etwas nach Canouan fährt, sonst vielleicht morgen...

Jetzt stehen wir mit unserem Gepäck auf der Pier, und bald erscheint auch Dennis um uns abzuholen. Zum Glück ist ja Dennis' Beach Bar gleich neben der Pier (Bild unten rechts). Die ist zwar geschlossen, aber Dennis hat den Schlüssel. Er öffnet die Bar, und so gibt es erstmal ein kühles Bier, nach dieser "anstrengenden" Überfahrt 😁.

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Dennis mit Familie

In Dennis' Hideaway

Nach dem Bier bringt uns Dennis mit unserem Gepäck in seinem Auto den (sehr steilen) Hügel der Insel hinauf, und wir ziehen in unser Appartment in seinem Hideaway.

Nach kurzem Auspacken und Ausruhen öffnet er seine Outdoor-Bar im Hideaway, und wir lernen auch Dennis' Familie kennen. Im Bild sieht man links Dennis, und daneben einen Teil seiner Familie, die aus der Schweiz für einen Urlaub vorbeigekommen sind: In der Mitte Dennis' Tochter Selina, rechts ihr Freund Dimitri, und links ihre Mutter Doris.

So sind wir eine recht kleine, aber lustige Runde. Zuerst spendiert Dennis Trink-Kokosnüsse aus dem eigenen Garten, später gibt es dann Dennis' berühmten Rumpunsch - es wird noch ziemlich lustig, bevor wir dann endlich ins Bett finden 🤪.

Schnorchel-Trip in die Tobago Cays

11.02: Am nächsten Tag machen wir mit Dennis' Familie einen Ausflug in die berühmten Tobago Cays. Wir fahren mit Dennis' Motorboot Orca, die lange kaputt war und auf Land lag. Jetzt sind neue Außenbord-Motoren montiert, und sie schwimmt wieder 😃. Dennis kann leider nicht mitkommen (zu viel zu tun), ein Bekannter fährt uns.

Von Mayreau aus ist das nicht weit, und so erreichen wir schnell die Cays, ankern vor der Insel Baradal, und schnorcheln los.

Es gibt einiges zu sehen: natürlich die vielen bunten Riff-Fische, eine grüne Meeresschildkröte, diverse Fischschwärme, und auch meine geliebten Perlenkofferfische.

Nachdem ich einmal um Baradal herumgeschnorchelt bin, sammeln wir uns wieder auf der Orca, und fahren ein paar hundert Meter weiter ans Horseshoe-Riff, wo wir wieder ankern. Lieber wäre ich durch die Dinghi-Passage zur Außenseite des Riffs gefahren, da ist es schöner, aber die Welle war wohl zu stark. Aber auch in Lee dieses riesigen Riffs gibt es allerhand zu sehen; wieder Fischschwärme, aber jetzt ganz andere... Und auch den ersten neugierigen Perlenkofferfisch, der nicht gleich davonschwamm, sondern sich erstmal genau die Kamera anschaute 😀.

Nun, irgendwann hatten wir alle genug; und etwas von Dennis' Rumpunsch für jeden gibt es auch an Bord. So fahren wir dann heiter wieder zurück nach Mayreau, und gehen ins Dennis' Hideaway, auf einen "letzten Absacker" 😉.

Party in der Bar von Dennis' Hideaway

In Dennis' Bar sitzen wir etwas müde herum, trinken noch einen Rumpunsch, und wollen bald ins Bett - aber das sollte nichts werden...

Einer der Locals sitzt noch mit uns an der Bar, spricht mit Dennis, und plötzlich bringt Dennis ein alte Gitarre. Der Local spielt etwas, Dennis singt dazu.

Bald darauf kommt noch ein Local - Charlie, den wir schon von früher kennen - und kurz darauf bringt Dennis ihm eine Trommel (eine Snaredrum, Charlie ist nämlich Drummer in einer Steelband), und so geht es weiter. Ich soll auch mal spielen, und so spiele ich einen Blues, weil ich von früher weiß, dass Dennis dazu recht gut singen kann - was er dann auch tut.

Leider reißt später an der Gitarre eine Saite (es gibt natürlich keinen Ersatz), aber zum Erstaunen aller schaffe ich es, die Saite zu knoten(!) und die Gitarre wieder halbwegs spielbar zu machen, bis auf die unterste Lage.

Inzwischen ist "die Sau los", es kommen immer mehr Leute an die Bar, Dennis singt sein "LIebeslied" auf die Insel Mayreau, der Rumpunsch fließt in Strömen. Als dieser dann doch zur Neige geht, texten wir Bob Marleys berühmten Song um auf "No Rumpunsch, we cry", worauf Dennis doch noch eine "geheime Reserve" findet. Jedenfalls ist schwer was los, wir sind inzwischen alle wieder munter - es wird sehr spät, aber es hat Spaß gemacht 😄.

Andreas Kommentar: Es war echt ein wilder Abend am Samstag, hat viel Spaß gemacht! Und vorher in den Cays schnorcheln war echt toll. Ric ist mal wieder um Baradal herumgeschnorchelt, während ich nach Schildkröten Ausschau gehalten habe. Waren schon ein paar zu sehen und eine ließ sich beim Grasen auch nicht durch meine Kamera irritieren. Die Sicht vor Baradal war nicht sooo gut, aber es ging. Draußen am Riff war es dann viel besser und es gab jede Menge bunte Fische und sogar noch ein paar lebende Korallen. Alles in allem ein wunderschöner Tag!


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